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Forschung

Unsere Forschung befasst sich mit der Bewertung von Vermögensgegenständen, kurz Asset Pricing. Vermögensgegenstände zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihren BesitzerInnen in der Zukunft einen Nutzen stiften, in der Regel in Form von Konsum. Beispiele sind Immobilien, Autos, Kunstwerke, Bildung, Urlaubsansprüche, Wälder, Aktien, Anleihen, Versicherungen und vieles mehr. Das Asset Pricing befasst sich mit der Frage, wie Individuen Ansprüche auf zukünftigen Nutzen bewerten, wie also Preise von Vermögensgegenständen zustande kommen.

Kapitalmärkte bieten für die Beantwortung dieser Frage eine optimale Umgebung, weil die auf ihnen gehandelten Vermögensgegenstände zum einen objektiv quantifizierbare monetäre Zahlungsströme ausschütten und zum anderen vergleichsweise friktionslos sind, was bedeutet, dass sich Preise jederzeit an veränderte Gegebenheiten anpassen. Wir beobachten also realisierte (ex ante unsichere) Zahlungsströme und Preise von Wertpapieren.

Die Asset Pricing Theorie stellt Hypothesen zum Zusammenhang zwischen diesen beiden Größen auf. Dabei geht es insbesondere darum, wie Marktteilnehmer Risiken bewerten und dies die Preise beeinflusst. Relevant sind dabei weniger die Risiken individueller Haushalte (wie etwa das Risiko eines Verkehrsunfalls), da derartige Risiken gut mit anderen Marktteilnehmern geteilt (und damit versichert) werden können, sondern vielmehr makroökonomische Risiken.

Im empirischen Asset Pricing können die Hypothesen dann systematisch an Hand von Kapitalmarktdaten getestet werden. Unsere Forschung verbindet Theorie und Empirie. Wir untersuchen dabei gezielt den Einfluss makroökonomischer Größen auf Wertpapierpreise und das Entscheidungsverhalten von Marktteilnehmern unter Unsicherheit.

Um mehr über die Forschung von Julian Thimme zu erfahren, klicken sie bitte hier.